Fotos der nicht-öffentlichen Welthaus-Eröffnung

süsse Stückle passend zu den Farben der Decke im Weltcafé Foto: Thomas Fietkau
Süße Stückle passend zu den Farben der Decke im Weltcafé
Foto: Thomas Fietkau

Am Mittwoch, den 22. Oktober fand die offizielle Eröffnung unseres Welthauses statt – nicht zu verwechseln mit dem Eröffnungsfest am Samstag, den 25. Oktober.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnet das Welthaus Stuttgart am 22. Oktober - im Hintergrund: Olimpio Alberto, Vorstand Welthaus e.V. Foto: Thomas Fietkau
Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnet das Welthaus Stuttgart am 22. Oktober – im Hintergrund: Olimpio Alberto, Vorstand Welthaus e.V.
Foto: Thomas Fietkau

Oberbürgermeister Fritz Kuhn wies darauf hin, dass in Stuttgart Menschen aus über 180 Nationen friedlich zusammenleben. Zudem sei die Landeshauptstadt seit dem vergangenen Jahr Fairtrade-Stadt.

Olimpio Alberto, Vorstand Welthaus e.V., bei der Eröffnung Foto: Thomas Fietkau
Olimpio Alberto, Vorstand Welthaus e.V., bei der Eröffnung
Foto: Thomas Fietkau

Olimpio Alberto schlug einen Bogen von der Vergangenheit des Gebäudes, das 1925 Haus des Deutschtums hieß und das Deutsche Ausland-Institut als Vorläufer des heutigen Instituts für Auslandsbeziehungen beherbergte bis zur Offenheit, die die Begriffe Welthaus und Willkommenszentrum ausstrahlen.

Wikipedia schreibt zur belasteten Vergangenheit des Deutschen Ausland-Instituts:

Das DAI beteiligte sich während der Zeit des Nationalsozialismus an staatsnahen Tätigkeiten. Es trieb revisionistische Propaganda, leitete Informationen über das Ausland und dort lebende Deutsche an Nazistellen weiter, beteiligte sich an der „ethnischen Neuordnung“ Osteuropas und engagierte sich in der sogenannten Sippenkunde. Für „Verdienste um das Auslandsdeutschtum“ vergab es großzügig Ehrungen, z. B. den „Deutschen Ring“, zuletzt 1934 an Adolf Hitler, und goldene und silberne „Ehrenplaketten“.

Nach dem Krieg wurde das DAI von den amerikanischen Besatzungsbehörden als „belastet“ eingestuft. Diese Qualifizierung hinderte aber weder eine Wiedereröffnung unter dem neuen Titel Institut für Auslandsbeziehungen, noch schadete sie einer weiteren Karriere der beim DAI beschäftigten „Volkstumswissenschaftler“.

Bürgermeister Werner Wölfle eröffnet das Globale Klassenzimmer, rechts: Gabi Radeke, DEAB Foto: Thomas Fietkau
Bürgermeister Werner Wölfle eröffnet das Globale Klassenzimmer, rechts: Gabi Radeke, DEAB
Foto: Thomas Fietkau

Drei Stunden vor der Eröffnung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss wurde schon das Globale Klassenzimmer im ersten Stock offiziell übergeben. Bürgermeister Werner Wölfle, der bei der gesamten Planung des Welthauses eine wichtige Rolle gespielt hat

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