Stuttgart liest ein Buch : „Nachts ist es leise in Teheran“

Mi, 25. Oktober 2017, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr
Welthaus, Globales Klassenzimmer, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter, Welthaus , Kontext
Wichtiges:

Buchlesung „Nachts ist es leise in Teheran“

Im Kooperation mit:

Welthaus Stuttgart

Die Anstifter

Schriftstellerhaus

Ars narrandi

 

Es kommen nicht nur Menschen, es kommen Geschichten

Eine Veranstaltung in der Reihe „Stuttgart liest ein Buch“

Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Terror. Sie haben ihr Hab und Gut in ihren Heimatländern zurückgelassen. Mitgebracht haben sie einen kulturellen Schatz an dem die sie aufnehmenden Gesellschaften teilhaben können. Neben Sitten und Gebräuchen, neben der Musik sind es Geschichten, die eine lange Tradition in den Ländern des Nahen Ostens haben, aus denen ein großer Teil der Menschen auf der Flucht vor dem Terror zu uns kommen.

Der Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ der Autorin und Geschichtenerzählerin Shida Bazyar steht dieses Jahr in der Reihe „Stuttgart liest ein Buch“ im Mittelpunkt, in dem sie die Geschichte von Flucht, Ankommen und Rückkehr an Hand einer Iranischen Familie erzählt.

Mit biografischen Elementen – mit Geschichten und Märchen aus ihrem Land und ihren Reaktionen auf die Situation der Flüchtlinge werden sie auf das Buch „Nachts ist es leise in Teheran“ reagieren. Im Gegensatz zum Erzählen in Romanform pulsiert beim mündlichen Erzählen etwas Wesentliches und Flüchtiges zugleich, so unbändig und frei wie das Leben selbst: uralte Worte, die uns über eine lange Menschenkette überliefert worden sind, enthüllen die Geheimnisse der Welt, haben eine besondere Herzenskraft, verwandeln unseren Alltag und lassen immer wieder neue Geschichten entstehen.

Die Geschichten werden musikalisch ergänzt mit der Musik einer zu uns geflüchteten Gruppe junger Männer. Die fünf Mitglieder der Band „Hindukusch“ kommen allesamt aus Afghanistan. Sie haben lange im Iran gelebt haben, ihr Bandleader Qasem ist aus der Nähe von Teheran zu uns geflüchtet. Sie gehören dem Volksstamm der Hazara an, die im Iran weitestgehend rechtlos sind. Ihre Lieder handeln von Korruption, Liebe und Heimat. Aber auch von der Politik im allgemein und dem Einfluss „der Bärtigen“ im speziellen, mit denen sie in Konflikt geraten sind, genau wie der Protagonist des Romans von Shida Bazyar.

Diese Veranstaltung im Rahmen des Veranstaltungsreihe „Stuttgart liest ein Buch“ – konzipiert und verantwortet vom Schriftstellerhaus Stuttgart – ist eine Kooperation des Welthauses mit den Anstiftern und der Wochenzeitschrift KONTEXT. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

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