Wir setzen uns für globale Gerechtigkeit, Armutsüberwindung, nachhaltige Entwicklung und das friedliche Zusammenleben aller Menschen ein.
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Globales Lernen bedeutet für uns, mit Ihnen in Zeiten der Globalisierung zu lernen. Wir nehmen globale Zusammenhänge unter die Lupe und überlegen uns gemeinsam mit den Lernenden, welche Rolle und Verantwortung wir in dieser Weltgesellschaft haben.
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Die Tagung „Alle satt und alles gerecht verteilt?“ der Evangelischen Akademie Bad Boll, des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), der „Handy-Aktion Baden-Württemberg“ und des Welthauses Stuttgart, die am 11. und 12. Juni 2026 in Stuttgart stattfand, behandelte eine Frage von globaler Bedeutung: Wie hängen unser Konsum, internationale Handelsabkommen, Rohstoffbedarf und Ernährungssysteme mit den Lebensbedingungen von Menschen in Lateinamerika zusammen?
Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Mercosur-Abkommens zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten sowie die Folgen von Rohstoffabbau, Landkonzentration und Umweltkonflikten für Ernährungssouveränität, Menschenrechte und Friedensprozesse.
Tagungsbericht: Dr. Carola Hausotter / Martina Fürstenberger (Freie Journalistin, Energie, Umwelt- & Klimaschutz, Stuttgart)
Die vollständige Dokumentation können Sie über folgenden Link als PDF einsehen: LINK
Französischen Wochen 2026: Ensemble – 75 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit in der Region Stuttgart
Unser Albert-Schweitzer-Abend fand im Erinnerungsort Hotel Silber statt. Gemeinsam mit Sarah Stewart vom "Hotel Silber" organisierten wir (Welthaus Stuttgart e.V.) eine Konzertlesung mit Aline Martin (À livre ouvert/Wie ein offenes Buch, Strasbourg) und David de Tricaud (Stuttgart) sowie Anne-Catherine Kaiser (Strasbourg) am Flügel. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Fanzösischen Wochen statt, die mit ihren zahlreichen deutsch-französische Projekten noch bis Mai andauern.
In dieser Konzertlesung im gut besuchten Foyer des "Hotel Silber" wurde aus Albert Schweitzers Korrespondenz gelesen, die er mit Persönlichkeiten seiner Zeit führte, darunter J.F. Kennedy, Albert Einstein und Theodor Heuß in Stuttgart. Der 1875 im damaligen Elsaß-Lothringen geborene Schweitzer thematisierte darin die Atomkraft
im Kontext des Weltfriedens. Viele Worte, die wir dort hörten, sind von ergreifender Aktualität.
Mitwirkende:
Aline Martin, Straßburg (Sprecherin) und
David de Tricaud, Stuttgart (Sprecher), sowie
Anne-Catherine Kaiser, Straßburg, am Flügel. Sie spielte Musik aus dem Schweitzer-Kontext, denn Albert Schweitzer war auch ein großer Musikliebhaber, Organist und Bach-Kenner.